Aktualisiert September 2026: Cardano ist inzwischen offiziell in der Liste der von NEAR Intents unterstützten Chains aufgeführt. Aus dem früheren Zukunftsszenario ist damit reale Cross-Chain-Infrastruktur geworden.
Was sind NEAR Intents?
Bei einem Intent beschreibt der Nutzer das gewünschte Ergebnis – beispielsweise einen Asset-Tausch – statt jeden technischen Zwischenschritt selbst festzulegen. Solver konkurrieren darum, die gewünschte Ausführung zu liefern.
Ist Cardano wirklich integriert?
Ja. Die aktuelle NEAR-Intents-Übersicht führt Cardano neben Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und weiteren unterstützten Chains auf.
Heißt das „keine Bridges“?
Für den Nutzer kann die Bedienung abstrahiert wirken, technisch verschwindet Cross-Chain-Infrastruktur aber nicht. NEAR beschreibt für Chain-Integrationen unter anderem OmniBridge und Solver; je nach Route können auf Zielchains repräsentierte Assets entstehen. Deshalb war die alte Formulierung „ohne Bridge, ohne Wrapping“ zu pauschal.
Warum ist das für Cardano interessant?
Intents können Cardano-Liquidität leichter mit anderen Ökosystemen verbinden und Wallets oder dApps eine einheitlichere Cross-Chain-Nutzerführung ermöglichen. Das ersetzt weder Cardanos eigene DeFi-Infrastruktur noch eine Prüfung der jeweiligen Asset- und Bridge-Risiken.



